Nummernschild

Fahrzeuge dürfen laut §3 der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb genommen werden, wenn sie zum Verkehr zugelassen sind. Wird eine Kfz-Haftpflichtversicherung nachgewiesen, kann die Zulassung durch die Zuteilung eines Kennzeichens und die Ausfertigung einer Zulassungsbescheinigung erfolgen.

Im Rahmen der Zulassung lässt sich der Halter die Fahrzeugkennzeichen oder auch bekannt als Nummernschild bei sog. Schildermachern prägen. Hierbei handelt es sich um eigenständige bzw. kommerzielle Unternehmen, die nahe den Zulassungsbehörden vermehrt anzutreffen sind. Dabei lohnt handeln und ein Preisvergleich nach den eigenen Erfahrungen des Autors.

Das Nummernschild dient zur genauen Identifikation eines jeden Kraftfahrzeugs, das am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt. Die meisten Fahrzeuge sind mit zwei Nummernschildern versehen, die sich jeweils an der Front sowie am Heck befinden. Bei Motorrädern und Motorrollern findet sich nur ein Nummernschild am Heck wieder.

Folgende amtliche Kennzeichen werden von den Zulassungsbehörden ausgegeben:

1. Normales amtliches Kennzeichen, z. B. D-AB1234
2. Amtliches Kennzeichen für Saisonkennzeichen, z. B. D-AB1234 plus Beginn- und Endemonat in kleinen Ziffern
3. Kurzzeitkennzeichen für die Überführung von Fahrzeugen, z. B. D 04123 plus Endedatum auf gelbem Hintergrund
4. Ausfuhrkennzeichen für die Überführung von Fahrzeugen ins Ausland, z. B. D-0603 Y plus Endemonat auf rotem Hintergrund
5. Rote Kennzeichen für Überführungs- und Probefahrten des Autohandels, z. B. D 0600
6. Diplomatenkennzeichen, z. B. 0 17-342

Darüber hinaus werden durch die Versicherungsgesellschaften sog. Versicherungskennzeichen u. a. für Mofas, Krankenfahrstühle oder auch Segways ausgegeben. Die Zulassungsbehörden müssen zum Betrieb dieser Fahrzeuge nicht aufgesucht werden.

Wie einleitend bereits erwähnt wurde, dient das Nummernschild in erster Linie zur Identifizierung des Fahrzeugs. Allerdings sind auf dem Nummernschild neben dem Kennzeichen auch noch das amtliche Siegel und die TÜV-Plakette zu finden. Ein regelmäßiger Blick auf die TÜV-Plakette lohnt sich, um bei abgelaufenem TÜV ein Bußgeld zu vermeiden.

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