Vorläufige Deckung

Bei der Zulassung eines Pkws muss der Fahrzeughalter eine Versicherungsbestätigung vorweisen können, dies erfolgt durch eine elektronische Versicherungsbestätigung. Sie ist der Nachweis über einen bestehenden Versicherungsschutz von einer Versicherungsgesellschaft. Die elektronische Versicherungsbestätigung wird benötigt und muss bei der Zulassungsbehörde vorgelegt werden, wenn man Veränderungen am Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsstelle anzeigen möchte. Dies kann eine Neuzulassung oder auch ein Fahrzeugwechsel sein.

Anhand der Versicherungsbestätigung wird nachgewiesen, dass eine vorläufige Deckung für das anzumeldende Kraftfahrzeug besteht.
Die Versicherer verfahren auf diese Art und Weise, weil die meisten Autofahrer ihre Fahrzeuge umgehend zulassen möchten. Doch das Zustandekommen des Versicherungsvertrags erstreckt sich hingegen über einen längeren Zeitraum, so dass mit Hilfe der vorläufigen Deckung ein vorübergehender Versicherungsschutz gewährleistet wird.

Der eigentliche Versicherungsschutz tritt erst ab dem Zeitpunkt Inkraft, wenn der Versicherungsvertrag vom Versicherer akzeptiert wurde und die Zahlung der ersten Prämie bzw. des ersten Versicherungsbeitrags geleistet wurde. Bis zu diesem Punkt besteht für das entsprechende Fahrzeug ausschließlich die vorläufige Deckung, diese ist ein eigenständiges Vertragsverhältnis.

Der Versicherungsumfang bzw. der Schutz der vorläufigen Deckung ist in etwa mit der Kfz-Haftpflichtversicherung zu vergleichen. Wird vom ersten Tag der Zulassung an ein Kaskoschutz für das Fahrzeug gewünscht, so muss diesbezüglich eine gesonderte Deckungszusage vom Versicherer angefordert werden.

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