Hagelschaden

Hagel entsteht, wenn in den niedrigen Gewitterschichten Wasser an den Kristallisationskernen gefriert. Die Zahl dieser Kerne muss so gering sein, dass die Wassermenge pro Kern groß genug ist, um ein Hagelkorn zu bilden. Durch entsprechende Aufwinde werden die Hagelkörner weiter in der Luft gehalten und können so immer größer werden. Ab einem Durchmesser von 5mm spricht man erst von Hagel, bei kleinern Eiskörnern spricht man von Graupel oder Griesel.

Dieses meteorologische Phänomen hat für Autobesitzer oft sehr ärgerliche Folgen. Hagelkörner können große Schäden an Karosserie, Lack und Glasscheiben anrichten. In diesem Fall ist man froh, wenn man eine Teilkaskoversicherung hat. Schäden durch Hagelkörner sind meist deutlich durch die Verformungen der Karosserie und Schlagschäden im Glas zu erkennen. In diesem Fall sollte man den Schaden umgehend seiner Autoversicherung melden, die dann meist überprüft, ob es in der jeweiligen Gegend auch einen Hagelniederschlag gegeben hat. Die Autoversicherer bezahlen jährlich Millionen für Hagelschäden.

Als Schaden der in der Teilkaskoversicherung abgedeckt ist, muss man auch keine Rückstufung befürchten. Eine Regulierung eines Hagelschadens lohnt sich also meist trotz Selbstbeteiligung. Denn eine deutliche Verformung des Daches, die auch mit einer Wertminderung des Fahrzeugs einhergeht, lohnt sich reparieren zu lassen, selbst wenn man 150 oder 300 Euro Selbstbeteiligung leisten muss.

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