Kennzeichendiebstahl

Mehr als 100.000 Kennzeichen werden pro Jahr entwendet.
Für die Betroffenen ein Ärgernis, da damit anschließend Behördengänge verbunden sind und der fade Beigeschmack bleibt, dass mit diesen gestohlenen Kennzeichen möglicherweise eine Straftat verursacht werden könnte.

Als häufigster Grund für den Kennzeichendiebstahl wird der Spritklau genannt. Dreiste Zeitgenossen montieren beim Tanken ein gestohlenes Kennzeichen und machen sich ohne zu bezahlen aus dem Staub.

Um Verdächtigungen im Rahmen einer Straftat zu vermeiden, empfehlen wir den Diebstahl sofort bei der Polizei anzuzeigen. Anschließend ist ein Besuch bei der Zulassungsbehörde erforderlich um neue Kennzeichen zu beantragen. Bitte denken Sie dabei an alle auch zur Fahrzeugzulassung notwendigen Unterlagen: eVB-Code, Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2, TÜV-Bericht und natürlich den Personalausweis.

Auch wenn nicht grundsätzlich ein eVB-Code erforderlich ist, empfehlen wir Ihnen die Versicherungsgesellschaft immer zu informieren und für alle Fälle einen eVB-Code dabei zu haben.

Leider wird anschließend ein neues Kennzeichen zugeteilt, das bisherige (Wunsch)Kennzeichen wird aufgrund des Diebstahls gesperrt.

Da die Kennzeichen fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, sind die Kosten für neue Kennzeichen in der Regel durch die Kaskoversicherung abgedeckt. Ob weitere Kosten, wie etwa die für neue Fahrzeugpapiere auch von der Versicherungsgesellschaft übernommen werden, muss mit der jeweiligen Gesellschaft besprochen werden. Bei Verträgen mit Selbstbehalt lohnt die Anfrage sowieso nicht, da die Gesamtkosten keine 150,- EUR übersteigen.

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