Oldtimer

Alte Liebhabermodelle werden gerne als „Oldtimer“ bezeichnet, um festzuhalten, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Auto handelt.

Wann ein Auto ein Oldtimer ist, kann man durchaus diskutieren. Manche setzen 20, einige 25 und wieder andere sogar 30 Jahre an. Um Kraftfahrzeugsteuer zu sparen, muss das Auto mindestens 30 Jahre alt sein. Bei der Autoversicherung gelten meist schon Autos, die älter als 20 Jahre sind, gerne auch als „Youngtimer“ bezeichnet, als Oldtimer. Doch ein richtiger Oldtimer ist nur einer, wenn er möglichst nah an der ursprünglichen Bauweise erhalten ist. Auch Sonderregelungen bei der Steuer gibt es nur, wenn der Oldtimer dem Erhalt der Autokultur dient. Wenn man seinen Oldtimer tunt oder anderweitig modifiziert, wird er behandelt wie jedes andere Auto.

Die meisten Autoversicherungen können keine besonderen Konditionen für Oldtimer anbieten. Immerhin erfordert dies auch spezielle Kenntnisse, daher sollte man sich eine spezielle Oldtimerversicherung suchen. Die Prämien für die Autoversicherung sind dort auch meist geringer.
Egal ob es sich um einen restaurierten Oldtimer oder gepflegten Youngtimer handelt, man sollte in jedem Fall ein Wertgutachten von einem Sachverständigen erstellen lassen. So kann man sicher sein, dass im Schadenfall auch der korrekte Wiederbeschaffungswert berücksichtigt werden kann.

Eine Anmeldung als Zweitwagen oder nur für einen Saisonzeitraum lässt sich ebenfalls empfehlen. Meist fährt man solche Autos ja nicht im Alltag und nur bei entsprechendem Wetter. Man sollte für die Autoversicherung daher auch die Kilometerleistung nicht zu hoch veranschlagen. Da meist sehr vorsichtig mit den Autos umgegangen wird, stufen spezialisierte Autoversicherungen Oldtimer entsprechend günstiger ein.

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