Überschwemmung

Beruhigend:
Schäden nach unmittelbarer Einwirkung einer Überschwemmung sind durch die Teil- bzw. Vollkaskoversicherung abgedeckt.

Beispiel:
Ein auf der Straße geparktes Auto wird durch eindringendes Wasser, also die unmittelbare Einwirkung einer Überschwemmung, beschädigt. Grundsätzlich gilt: Versichert ist, wenn das Wasser zum Auto kommt; nicht umgekehrt.

Fahren Sie mit dem Auto z. B. in eine überflutete Unterführung und es dringt Wasser in den Motorraum ein, entsteht ein sog. Wasserschlagschaden, und damit liegt ein Unfall vor. In diesem Fall zahlt nur die Vollkaskoversicherung.

Schadenminderungspflicht:
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, den Schaden so gut es geht zu begrenzen. Der Fahrzeugführer sollte nicht über Straßen oder durch Unterführungen mit Hochwasser fahren, denn das endet oftmals mit dem Fahrzeugausfall aufgrund eines Motorschadens. Auch das Parken auf hochwassergefährdeten Flächen, zum Beispiel in Nähe eines Flussufers, kann den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes zur Folge haben. Besonders dann, wenn vor Unwetter oder Flussübertretungen öffentlich gewarnt wurde, unter anderem im Radio oder auf Hinweisschildern.

Bitte bringen Sie Ihr Auto schnellstmöglich in Sicherheit! Parken in einer gefährdeten Hochwasser-Region kann den Versicherungsschutz außer Kraft setzen.

Wichtig - Verzicht auf die Einrede bei grober Fahrlässigkeit:
Normalerweise liegt grobe Fahrlässigkeit vor, wenn ein Fahrzeughalter trotz Warnung vor Hochwasser sein Auto nicht rechtzeitig in Sicherheit bringt – und die Kaskoversicherung setzt aus. Durch den sog. 'Verzicht auf die Einrede bei grober Fahrlässigkeit' sind aber auch Schäden durch grobe Fahrlässigkeit abgedeckt!

Wählen Sie bei Bedarf diesen Leistungsbaustein in unserem Tarifrechner mit aus: https://www.autoversicherung.de/rechner.html

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